„Vom Zufall zur Verantwortung – heute betreue ich Kunden auf der ganzen Welt“
Name: Joe Yamamoto
Titel: Senior Sales Executive
Leidenschaft: Engagement für soziale Projekte in der Region
Alter: 50
Bei KATZ seit: 1993
Ein leises Klicken der Maus, das rhythmische Tippen auf der Tastatur – und auf dem Bildschirm eine Weltkarte voller Kontakte. Hier im Vertriebsbüro bei KATZ gehört er schon lange fest zum Team. Ein offenes Lachen, ein kurzer Spruch auf den Lippen – und immer in Bewegung. Wer Joe Yamamoto begegnet, merkt sofort, dass hier jemand arbeitet, der Energie mitbringt. Zwischen E-Mails und Anfragen aus aller Welt behält er den Überblick und kümmert sich um die Anliegen seiner Kunden, egal auf welchem Kontinent.
Seit über 30 Jahren ist er Teil von KATZ. Was als Plan B begann, hat sich zu einer außergewöhnlichen Reise entwickelt: vom Auszubildenden Industriekaufmann zum internationalen Vertriebsverantwortlichen. Und während sich Märkte, Kunden und deren Anforderungen stetig verändern, ist eines geblieben – seine tiefe Verbindung zum Unternehmen und zum Produkt.
Herr Yamamoto, Sie sind seit über drei Jahrzehnten bei KATZ. Wie hat diese Reise für Sie begonnen?
Ehrlich gesagt eher ungeplant. Ich wollte ursprünglich Krankenpfleger werden, habe aber keinen Ausbildungsplatz bekommen. Die Ausbildung bei KATZ war damals der kurzfristige Plan B, aber einer, der mein Leben verändert hat. Ich erinnere mich noch gut an den ersten Tag. Dass ich morgens gar nicht wusste, ob ich überhaupt hingehen soll. Ich nahm mir dann vor, es mir einfach mal anzuschauen. Am Ende des Tages war klar: „Gut, dass ich etwas habe.“ Aber was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Dass daraus über 30 Jahre bei KATZ werden.
Was hat sich dann verändert – wann haben Sie gemerkt, dass mehr daraus werden könnte?
Der entscheidende Moment kam dann schneller als gedacht – als ich das Produkt wirklich kennengelernt habe. Ich habe schnell gemerkt: Ein Bierdeckel ist eben nicht nur rund oder quadratisch. Da steckt viel mehr dahinter. Schon damals gab es kreative Ansätze, Sonderformen und Spiele. Dieser Perspektivwechsel hat mich gepackt. Plötzlich wurde aus einem scheinbar einfachen ein vielseitiges Produkt – und genau das hat mich begeistert.
Heute verantworten Sie den internationalen Vertrieb, unter anderem von Getränkeuntersetzern. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
Sehr abwechslungsreich. Ich betreue Kunden weltweit – von Europa über Asien bis nach Australien. Jeder Markt funktioniert anders, hat eigene Anforderungen und kulturelle Besonderheiten.
Es geht nicht nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern Märkte zu verstehen, Beziehungen aufzubauen und langfristig zu pflegen. Gerade im internationalen Geschäft ist Vertrauen ein entscheidender Faktor. Viele meiner Kunden begleite ich schon seit Jahren – teilweise sogar noch aus der Zeit direkt nach meiner Ausbildung. Diese langjährigen Partnerschaften sind etwas Besonderes und zeigen, wie wichtig Kontinuität und persönlicher Kontakt in unserem Geschäft sind.
Was macht den internationalen Markt für Sie so spannend?
Ganz klar: die Vielfalt. Verschiedene Kulturen, Denkweisen und Bedürfnisse sorgen dafür, dass die Arbeit immer neue Perspektiven mit sich bringt. Ein gutes Beispiel ist Asien: Durch die hohe Luftfeuchtigkeit entsteht mehr Kondenswasser – deshalb werden dort bewusst dickere Bierdeckel eingesetzt, die diese Feuchtigkeit besser aufnehmen können. In Europa hingegen sind dünnere Varianten üblich. Solche Unterschiede zeigen, wie wichtig es ist, Märkte wirklich zu verstehen.
Wie wird der Bierdeckel international wahrgenommen – gibt es Unterschiede zu Deutschland?
Ja, definitiv. In Deutschland dominieren meist klassische Formen wie rund oder quadratisch. Im internationalen Vergleich wird der Bierdeckel hierzulande oft noch rein funktional gesehen. In vielen anderen Ländern hingegen wird er viel stärker als kreatives Werbemittel genutzt – mit Sonderformen, Aktionen und innovativen Konzepten. Genau darin liegt großes Potenzial für die Zukunft.
Trotz der internationalen Ausrichtung sind Sie dem Standort und dem Unternehmen immer treu geblieben. Warum?
Weil KATZ für mich mehr ist als ein Arbeitsplatz – es ist ein Stück Heimat. Das hat viel mit den Menschen zu tun und der Art, wie hier zusammengearbeitet wird. Es ist ein Umfeld, das sich fast wie eine große Familie anfühlt – und genau das hat mich all die Jahre gehalten.
Gleichzeitig hat sich in den letzten 30 Jahren viel entwickelt: Strukturen, Märkte und Anforderungen haben sich verändert – und KATZ hat sich immer wieder angepasst. Als Teil der Koehler‑Gruppe ergeben sich dabei auch neue Möglichkeiten und Perspektiven. Heute sind wir ein etablierter Partner im internationalen Bierdeckelmarkt.
Was mich ebenfalls bis heute antreibt, ist vor allem die Verantwortung – für die Menschen, die hier arbeiten, und für die Zukunft des Unternehmens. Wenn ich meinen Job gut mache, trage ich dazu bei, KATZ weiterzuentwickeln. Mir ist wichtig, dass das Unternehmen auch in den nächsten Jahrzehnten erfolgreich bleibt.
Wie sehen Sie die Zukunft des Bierdeckels im internationalen Kontext?
Sehr positiv. Der Bierdeckel ist ein unterschätztes, aber wirkungsvolles Werbemittel. Er liegt direkt im Blickfeld des Konsumenten – und genau das macht ihn so besonders. Während viele Marketingmaßnahmen übersehen werden, ist der Bierdeckel immer präsent. Das gilt weltweit. Die Herausforderung besteht darin, dieses Potenzial noch stärker in den Fokus zu rücken und gemeinsam mit unseren Kunden auszubauen.